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Abgeschlossene Etappen

Die Thur als Namensgeberin unseres Kantons ist und bleibt Lebensader und Bedrohung zu gleich. Hochwasserschutzmassnahmen haben eine lange Geschichte an diesem Fluss. Immer wieder hat sich die Thur Wege jenseits der Dämme gesucht und gehörig Rache an der Menschen Werke genommen, wie Marco Sacchetti, Generalsekretär des Departementes für Bau und Umwelt, in seiner Ansprache zur "Einweihung der Thurlandschaft" 2002 bei Niederneunforn, formulierte. Weiter sagte er:

"Dass wir heute eine Landschaft einweihen und nicht einfach eine Flussverbauung, zeigt, dass wir gelernt haben. Heute geben wir der Thur und der Fauna und Flora in ihrer näheren Umgebung wenigstens teilweise zurück was wir ihr im Laufe der Zeit genommen hatten: Spielraum und Entwicklungsmöglichkeiten. Die naturnahen Verbauungen werden den Hochwassern standhalten, und so gibt es für einmal nur Gewinner: Der Fluss, die Natur und die Menschen."